Onlineseminar: Von Frauen für Frauen

Von Frauen für Frauen – Kompetenzen für ein kommunalpolitisches Engagement

Unser aktuelles Online-Seminar präsentiert einen Werkzeugkasten für Frauen in der Kommunalpolitik. Das Seminar wird von unserem Kooperationspartner der PBN e.V. durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an Frauen.

📌 Dienstag, 01. Dezember 2020
📌 18 – 20 Uhr

Online-Seminar (per Video oder Telefon möglich)
✔️ Was braucht Frau, um sich Gehör zu verschaffen?
✔️ Verhandlung, Stimme und Rhetorik sind wichtige Instrumente.

Anmeldung bis einen Tag vor Beginn der Veranstaltung
per Mail lueneburg@spd.de
telefonisch 0 41 31 / 33 11 8

Teilnahmedaten und Links werden nach erfolgreicher Anmeldung bereitgestellt.

Auf ein Wort mit Klara Geywitz

Auf ein Wort mit Klara Geywitz

Komm mit Klara Geywitz, unserer neuen stellvertretenden Bundesvorsitzenden, ins Gespräch. Stelle Fragen zu gerechten Löhnen, Bildungschancen oder politische Teilhabe von Frauen in Parlamenten.

Auf ein Wort mit Klara Geywitz

Parität – ein Grund zur Diskussion

Vor knapp einem Jahr hat Brandenburg als erstes Bundesland das Paritätsgesetz verabschiedet. Das Gesetz tritt Mitte 2020 in Kraft. Frauen und Männer werden nach dem Reißverschlussprinzip aufgestellt. Was können wir in Niedersachsen (und den übrigen Bundesländern) tun? Frauen sind in den (kommunalen) Parlamenten weiterhin unterrepräsentiert. Die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) hat zum Neujahresempfang zu 🌹 Auf ein Wort mit Klara Geywitz am Samstag, 18. Januar 2020 eingeladen. Es waren etliche (nicht nur) Lüneburger*innen gekommen, um mit Klara Geywitz u.a. über politische Teilhabe von Frauen in Parlamenten, Bildungschancen und gerechte Löhne zu diskutieren.

AsF Klara Geywitz zum Paritätsgesetz
Andrea Schröder-Ehlers, Vorsitzende des Unterbezirk Lüneburg moderierte
-Auf ein Wort- mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Klara Geywitz

Bereits 1919 kandidierten 300 Frauen für die verfassungsgebende Nationalversammlung. Knapp 9 % betrug der Anteil der Frauen unter den gewählten Abgeordneten. Marie Juchacz (SPD) sprach am 19.02.1919 als erste Frau in der Nationalversammlung. Im Grundgesetz ist die Gleichbereichtigung von Mann und Frau verankert (Artikel 3 (2)). Doch lediglich nur 28 Frauen gehörten dem ersten Bundestag an. In den folgenden Jahren blieb der Anteil der Frauen im Deutschen Bundestag unter 10 Prozent. Mittlerweile haben wir um die 30 Prozent Frauenanteil in den Parlamenten erreicht. Auch auf kommunaler Ebene sind die Frauenanteile nicht höher. Der Frauenanteil vor allem auf kommunaler Ebene, der Basis unserer Demokratie, ist zu niedrig.

Die SPD besetzt die Wahllisten paritätisch. Alle Ämter und Listen müssen mit 40 Prozent (ob Frau oder Mann) besetzt sein. Frauen und Männer wechseln sich nach dem Reißverschlussprinzip auf den Listen ab.