Jakob in blauem Hemd für historischer Kulisse am Stint in Lüneburg

Bewerber für die Bundestagskandidatur

Der Vorstand der SPD im Landkreis Lüneburg und der der Unterbezirk Lüchow-Dannenberg haben sich dafür ausgesprochen Jakob Blankenburg als Bewerber für die Bundestagskandidatur vorzuschlagen.

Jakob Blankenburg, Ratsherr der Einheitsgemeinde Bienenbüttel und Abgeordneter im Kreistag Uelzen, hat bereits einige Jahre Erfahrung als Kommunalpolitiker. Er ist Vorsitzender der Jusos Niedersachsen und seit 2018 im Landesvorstand der SPD Niedersachsen. Durch sein Engagement und seiner Schulzeit im Landkreis Lüneburg kennt Jakob Blankenburg seinen Wahlkreis sehr gut.

Auf der Wahlkreiskonferenz werden die Delegierten der SPD-Ortsvereine dann die Weichen für eine Bundestagskandidatur für den Wahlkreis 37 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg legen.

Jakob Blankenburg auf Instagram und Facebook

Bücher auf dem Tisch

Buchempfehlung: Lassalle

Lassalle: Ein biografischer Roman – Stefan Heym

Roman Lassalle mit SPD-Parteibüchern

Wer war Ferdinand Lassalle? Schriftsteller, Politiker, Redner und Organisator der jungen Arbeiterbewegung, Mitbegründer des „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins“ (ADAV) und Gründungsmitglied der SPD.

Lassalle konnte die Massen mit seinen Reden begeistern. Seine Ideale waren Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Er legte mit Gründung des „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ den Grundstein für die sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD). 1863 wurde Lassalle erster Präsident der ersten Arbeiterpartei Deutschlands.

Wer war genau dieser Mann? War er so wie er heute daregestellt wird, oder was es doch anders? Stefan Heym schreibt in diesem historischen Roman über das Leben von Johann Gottlieb Lassal (später Lassalle), vom Aufstieg zum ADAV-Präsidenten bis hin zu dessen Tod.

Mut zur Politik - Veranstaltung der SPD

Mut zur Politik – Auftaktveranstaltung

Mut zur Politik

Bei einer Auftaktveranstaltung wollen wir Dich kennenlernen und Dir einen ersten Blick hinter die Kulissen geben. Du entscheidest mit, welche weiteren Aktionen, Gesprächsrunden oder Fortbildungen wir für die Teilnehmer*innen organisieren sollen. Wir richten uns nach Deinen Bedarfen und Wünschen.

Auf ein Wort mit Klara Geywitz

Parität – ein Grund zur Diskussion

Vor knapp einem Jahr hat Brandenburg als erstes Bundesland das Paritätsgesetz verabschiedet. Das Gesetz tritt Mitte 2020 in Kraft. Frauen und Männer werden nach dem Reißverschlussprinzip aufgestellt. Was können wir in Niedersachsen (und den übrigen Bundesländern) tun? Frauen sind in den (kommunalen) Parlamenten weiterhin unterrepräsentiert. Die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) hat zum Neujahresempfang zu 🌹 Auf ein Wort mit Klara Geywitz am Samstag, 18. Januar 2020 eingeladen. Es waren etliche (nicht nur) Lüneburger*innen gekommen, um mit Klara Geywitz u.a. über politische Teilhabe von Frauen in Parlamenten, Bildungschancen und gerechte Löhne zu diskutieren.

AsF Klara Geywitz zum Paritätsgesetz
Andrea Schröder-Ehlers, Vorsitzende des Unterbezirk Lüneburg moderierte
-Auf ein Wort- mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Klara Geywitz

Bereits 1919 kandidierten 300 Frauen für die verfassungsgebende Nationalversammlung. Knapp 9 % betrug der Anteil der Frauen unter den gewählten Abgeordneten. Marie Juchacz (SPD) sprach am 19.02.1919 als erste Frau in der Nationalversammlung. Im Grundgesetz ist die Gleichbereichtigung von Mann und Frau verankert (Artikel 3 (2)). Doch lediglich nur 28 Frauen gehörten dem ersten Bundestag an. In den folgenden Jahren blieb der Anteil der Frauen im Deutschen Bundestag unter 10 Prozent. Mittlerweile haben wir um die 30 Prozent Frauenanteil in den Parlamenten erreicht. Auch auf kommunaler Ebene sind die Frauenanteile nicht höher. Der Frauenanteil vor allem auf kommunaler Ebene, der Basis unserer Demokratie, ist zu niedrig.

Die SPD besetzt die Wahllisten paritätisch. Alle Ämter und Listen müssen mit 40 Prozent (ob Frau oder Mann) besetzt sein. Frauen und Männer wechseln sich nach dem Reißverschlussprinzip auf den Listen ab.